Buchmesse Frankfurt

Die weltgrößte Buchmesse – und wir mitten drin?

Wir hatten ja keine Ahnung! Es begann damit, dass wir für den Business Club der Frankfurter Buchmesse nicht nur ein Ticket gewonnen hatten, sondern Julia auch eingeladen wurde, dort in einem Panel von Der Kontext zu berichten. Irgendwie kamen wir dann auf die Idee, dass wir ja auch einen kleinen Stand haben könnten. Doch was das alles mit sich bringt, das wussten wir nicht.

Bei ein paar Events hatten wir zwar schon ausgestellt, aber dass die Buchmesse eine ganz eigene Hausnummer ist, wurde uns schnell klar.

Machen wir!

Doch in welche Halle gehört ein interaktives Hintergrundmagazin? Das Konzept der neuen Arts+ Area überzeugte uns – denn dort sollten neue, innovative Projekte ihren Raum bekommen. Gerne auch Digitales. Die Nachbarschaft in der Arts+ war dann auch genau das: Innovative, neue Projekte, die teils sehr künstlerisch waren, teils abstrakt und allen gemeinsam war, dass sie sehr spannend waren. Wir standen vis-à-vis von Google Arts & Culture. 🙂

In einer solch innovativen und kreativen Umgebung wollten wir natürlich mit unserem Messestand nicht untergehen. Wir stellten auch schnell fest, dass 8 qm gar nicht so klein sind und auch, dass Messestände sehr schnell sehr teuer werden können. Unseren Stand haben wir daher sehr simpel gestaltet und so, dass wir viel selbst umsetzen konnten.

Plottbuchstaben, Isolierband, Wandfarbe, Pinsel und ein paar Kontext-Kringel aus Holz. Recht viel mehr haben wir für unseren Messestand gar nicht benötigt. Bis auf ein paar technische Geräte natürlich, auf denen “Der Kontext” von unseren Besuchern ausprobiert werden konnte. Besonders glücklich waren wir da über unseren 46’’ Touchmonitor.

Entworfen und gebaut haben wir alles selbst. Die schwarzen Kreise hat Julias Bruder in der Schreinerei Köberlein mit der CNC-Fräse ausgeschnitten und schließlich lackiert. Als alles stand waren wir überglücklich, dass wir trotz wenig Budget einen Messestand hatten, mit dem wir uns richtig wohl gefühlt haben.  

 

 

Eintauchen!

Dann ging es am 19. Oktober los – die Buchmesse öffnete die Tore. Mein Gott waren wir aufgeregt! Was sagen Besucher? Gefällt ihnen „Der Kontext“? Finden wir neue Fans? Wird es Kritik geben? Konstruktives Feedback? Verschwörungstheoretiker?

Fünf Tage lang strömten immer neue Menschen durch die Messehallen – viele kamen bei uns vorbei, manche sogar mehrfach. Ein Durchatmen oder gar Langeweile gab es nicht. Keiner von uns hätte gedacht, dass wir so lange und so viel reden können. Das hat großen Spaß gemacht. Ganz ehrlich! Vielen Dank an alle, die uns an unserem Stand besucht haben!

Wir bekamen neue Fans, neue Leser, viele Interessenten und alleine die Technologie selbst fanden auch einige Besucher sehr spannend.

 

 

Ergebnis?

Das hat sich gelohnt! Für uns natürlich und hoffentlich auch für Alle, die an unserem Stand waren. In der besonderen Atmosphäre der Buchmesse als Aussteller mit dabei zu sein war ein tolles und intensives Erlebnis. Wo hätten wir sonst mit so vielen wissensdurstigen Menschen direkt in Kontakt kommen können?

Unser ganz besonderer Dank gilt Gianna – die eine wunderbare Redakteurin ist und uns auch die gesamten fünf Tage auf der Buchmesse geholfen hat.

Bernhard Scholz

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