„Der Kontext“ beim Media Innovations Tag 2015


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Ein abwechslungsreicher Tag mit vielen guten Begegnungen

Am Mittwoch, den 29. April 2015, durften wir auf dem Media Innovations Tag, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, unser Magazin „Der Kontext“ einem Fachpublikum präsentieren. Es gab einige spannende Vorträge und viele gute Gespräche.

Insbesondere Christoph Keese (Axel Springer SE) hat mit seinen Ausführungen über Disruption, Startups, Innovation und die Unterschiede zwischen dem Silicon Valley und Deutschland (u.a. 48 Milliarden $ vs. 700 Millionen $ Venture Capital), einen tollen Einblick gegeben. Beeindruckend waren seine Ausführungen zur personellen und finanziellen Ausstattung der Universität Stanford (Silicon Valley): Auf jeden der etwa 15.000 Studenten kommt eine Lehrkraft und insgesamt hat die Universität 4 Milliarden $ Budget – davon sind selbst die größten Unis in Deutschland meilenweit entfernt. Finanziell sowieso und personell erst recht. Und das ist lediglich ein Grund, warum dieses Tal so viele der aktuellen Innovationen hervor bringt… So ist es beispielsweise dort relativ normal, am Samstag eine Idee zu haben, diese am Sonntag zu formulieren, erste Prototypen oder Mockups zu basteln, zu programmieren, am Montagmorgen die Sache bei Geldgebern zu präsentieren, um dann am Montagabend schon eine Anschubfinanzierung zu haben. Ein völlig anderer Ansatz im Bezug auf Unternehmertum. Einen kleinen Seitenhieb, an seine eigene Profession, teilte Christoph Keese auch aus: Die Gründer solcher Startups sind in der Regel nicht die BWLer, sondern kommen aus anderen Fachrichtungen.

Bemerkenswert war auch der Vortrag von Prof. Szasz zu Designthinking. Er erklärte kurz und knapp, dass Designer anders denken und durch den Prozess, der beim Designen durchlaufen wird, echte Innovationen möglich werden. Angefangen mit der Empathie gegenüber dem Bedürfnis des Kunden/Nutzers, über mehrere Iterationsstufen und –schleifen, hin zu einem fertigen und vor allem funktionierenden Produkt/Service, einer Dienstleistung oder einer Organisationsstruktur. Der Vortrag von Robin Seckler (Sport1) unterstrich später noch die Bedeutung dieses Prozesses. Er wurde bei Sport1 wohl mehrfach durchlaufen, bis der Sportinfoanbieter so gut dastand, wie er es heute tut. Kurioserweise hörte man bei anderen Vortragenden dann jedoch den Satz: „Designer machen es dann halt hübsch.“ Und werden offensichtlich nicht in Innovationsprozesse auf Augenhöhe mit eingebunden. Womit wir wieder bei alten Strukturen wären, die nicht so leicht aufzubrechen sind. Zum Glück gibt es Tage wie Media Innovations, wo man sieht, fühlt und hört, dass sich neue Strukturen zu etablieren beginnen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Stefan Sutor, Eva Riedmann und Lina Timm vom BLM, die uns die Möglichkeit gegeben haben, mit dabei zu sein!

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Bernhard Scholz

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